Den Überblick im Baudschungel bewahren

Fertighaus oder Massivbauweise? Holz oder Ziegel? Mit oder ohne Keller? Flachdach oder Satteldach? Welche Heizungsart? Mit Wohnraumlüftung oder ohne? Hausautomatisierung oder …

Die Liste an Fragen nimmt kein Ende. Die Antwort-Liste ist jedoch noch viel länger. Je mehr erfahrene Bauherren man fragt, umso mehr Antworten erhält man. Jeder ist überzeugt, selbst die perfekte Lösung gefunden zu haben. Richtet man die Fragen an einen Verkäufer, scheint ohnehin nur dessen Angebot richtig und alle anderen Lösungen schlecht zu sein.

Tipp Nr. 1: informiere dich zu einem frühen Zeitpunkt. So hast du die Möglichkeit unvoreingenommen und ohne Druck einen Überblick zu erhalten.

Eine gute Gelegenheit dazu bieten Messen zum Thema Bauen. Außerdem erhältst du in Gesprächen mit bauerfahrenen Familienangehörigen, Verwandten oder Personen die dir nahe stehen, sicherlich ehrliche Rückmeldungen. Du kannst auch einfach bei Häusern die dir gefallen an der Türe läuten. Vorausgesetzt du besitzt neben dem notwendigen Mut auch etwas Gesprächs-Geschick, werden dir die Hausbesitzer gerne von Ihren Erfahrungen erzählen. Das Gute dabei ist, dass du diesen Personen völlig fremd bist und sie daher nichts zu beschönigen brauchen.

Die Wahrheit ist, wir haben (fast) nichts davon gemacht. Sei es durch die Familie oder die Arbeit begründet – wir scheinen immer erst dann Zeit zu haben, wenn der Zeitdruck groß genug ist.

Im Zusammenhang mit den oben erwähnten Familienangehörigen sei noch angemerkt, dass diese ihr eigenes Haus oft in einer Zeit errichtet haben, in der heute etablierte Dinge noch völlig unvorstellbar waren. Daher sollte es nicht verwundern, dass zum Beispiel ein geplantes Flachdach nicht bei allen dir nahestehenden Personen auf Gegenliebe stößt. Um so wichtiger ist es, dass schlussendlich die Entscheidung bei dir bzw. euch  liegt und das auch akzeptiert wird.

Tipp Nr. 2: informiere dich zu einem späteren Zeitpunk zielgerichtet über jene Details, die für dein Bauprojekt relevant sind.

Du kannst bei den oben erwähnten Hausbau-Messen viel Zeit verbringen. Die hohe Anzahl an präsentierten Themen und Anbietern hilft dir bei deinen Fragen nicht immer weiter. Vergleichbar mit einem Besuch eines schwedischen Möbelhauses (du benötigst zuerst nichts und dann kommst du doch wieder mit einem vollen Kofferraum nach Hause), könnten die Fragen mehr anstatt weniger werden, wenn du wahllos Messestände aufsuchst.

Dazu kommen Tragetaschen voller Informationsbroschüren, Mustermappen und Visitenkarten die die wenigen Regale in unserer Wohnung füllen und fortan vor sich hin verstauben.

Tipp Nr. 3: hebe nur die wirklich relevanten Unterlagen auf.

Da heutzutage beinahe alles auch im Internet zu finden ist, macht es auch nichts aus, wenn du einmal einen Prospekt zu früh in den Altpapiercontainer geschmissen hast.

Im Blogbeitrag – Digital den Überblick im Baudschungel bewahren – erfährst du, welche nützlichen Online-Tools uns helfen, den Überblick zu bewahren.

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